Arztpraxis Jens Keisinger
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Hyperthermie

In der ergänzenden Krebstherapie ist die lokale
Hyperthermie eine der fortschrittlichsten Methoden.

Während einer Hyperthermiebehandlung liegt der Patient für rund 60 Minuten entspannt auf einem Wasserbett. Mit einer Elektrode wird die Energie zur speziellen Erwärmung des Tumors stufenweise zugeführt. Moderne Anlagen, wie die in der Praxis von Jens Keisinger vorhandene, überwärmen dabei nur den Tumor, während das umliegende Gewebe geschont wird.

In unserer Praxis wird die lokale Hyperthermie erfolgreich mit biologischen Behandlungsmethoden zur effektiven Krebstherapie kombiniert. Dazu gehören hochdosierte Vitamininfusionen, Immuntherapie, Organotherapie, Neuraltherapie, orthomolekulare Medizin, Homöopathie, Entsäuerung, Entgiftung u. a.

Wirkung und Funktion der Hyperthermie:
Was ist behandelbar?

Normale Zellen und Krebszellen unterscheiden sich grundsätzlich durch ihre elektrische Ladung. Seit langem ist bekannt, dass Tumorgewebe besonders hitzeempfindlich ist. Versetzt man also die Tumorzellen mit elektrischen Strömen gezielt in Schwingung, steigt die Temperatur im Tumor auf 40 bis 42 Grad Celsius an. Zu heiß für die Krebszellen. Die Krebszellwand wird geschädigt. Das Elektro-Hyperthermie-System destabilisiert die Zellmembran der Tumorzellen. Es kommt zur Bildung von Hitzeschockproteinen (Eiweißen). Die aktivieren das Immunsystem, das nun körpereigene Abwehrzellen aussendet. Diese Abwehrzellen erkennen und bekämpfen die Krebszellen, ohne dabei gesunde Körperzellen zu schädigen.

Die Hyperthermie steigert die Geschwindigkeit biochemischer Reaktionen und daher auch den Stoffwechsel. So kommt es in der Zelle zum Sauerstoffmangel, bei dem Milchsäure produziert wird. Die Tumorzelle wird  übersäuert, die  Zellzerstörung verstärkt. Nach mehreren Hyperthermiebehandlungen kommt es zusätzlich im Tumor zu Gefäßverschlüssen, was die Übersäuerung der Tumorzelle weiter verstärkt.

Als ergänzende Therapie kann die regionale Hyperthermie bei vielen Tumorarten die Heilungschancen von Krebspatienten deutlich steigern, da die Krebszellen unter Hyperthermie sehr viel effektiver auf Zytostatika (Chemotherapie) oder Strahlentherapie reagieren.

In Kombination mit Chemo- oder Strahlentherapie wird die Behandlung zum Beispiel am darauffolgenden Tag in der Praxis durchgeführt.

Behandelbar sind Tumore wie zum Beispiel Brust-, Prostata-, Lungen-, Darm-, Hirn-, Knochen- und Lebertumoren. Die Behandlung ist in der Regel schmerzfrei und ohne Nebenwirkungen und kann in allen Stadien von Krebserkrankungen zum Einsatz kommen.

Mögliche Effekte der Hyperthermie:
• bessere Ergebnisse durch Kombinationseffekte bei Chemo- und Strahlentherapie
• Senkung der Nebenwirkungen von Chemotherapie und Strahlentherapie
• bessere Abwehr von Metastasen
• Veränderung des Stoffwechsels von Tumorzellen
• Erhöhung der Überlebenszeit für Krebspatienten und eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität.

In zahlreichen anerkannten Studien hat sich das Verfahren längst bewährt. Amerikanische Studien zeigen beispielsweise speziell in der Behandlung von Brustkrebs eine positive Wirkung. Hier wird die klassische Chemotherapie/Strahlentherapie zunehmend erfolgreich durch Hyperthermie ergänzt. Auch in den führenden onkologischen Zentren, wie zum Beispiel der Charité in Berlin, wird die regionale Hyperthermie heute neben Chirurgie, Strahlentherapie und Chemotherapie als vierte Säule der Krebstherapie eingesetzt. Hyperthermie ist eine seit den 1980er Jahren von Ärzten erfolgreich genutzte Behandlungsmethode, bei der das Immunsystem durch die Überwärmung aktiviert wird. Somit können Krebszellen besser bekämpft werden.